Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Steini

Andrea, auch Steini oder Stoani genannt, hat sich in den letzten Jahren vom braven Streberlein zur wilden „Partymaus“ entwickelt. Die Schule rückt(e) immer weiter in den Hintergrund. Waren Schularbeiten, Tests, Hausübungen usw. in der ersten und zweiten Klasse noch die wichtigsten Dinge in Steinis Leben, so sind es heute ihr Freund und das Problem, ob sie am Wochenende einmal oder zweimal ins „Bel“ in Weibern oder doch vielleicht woanders fortgehen soll.Ihr Zeugnis kann sich erstaunlicherweise trotzdem sehen lassen. Wie sie das macht, weiß keiner, doch Steini ist immer irgendwie auf den Unterricht vorbereitet, was sie auch bei unseren Lehrern sehr beliebt macht. Ebenso wie ihre Einstellung zur Schule hat sich auch ihr Äußeres verändert.Wir alle lernten Andrea mit dunkelroten Haaren und schwarzer Kleidung kennen. In der zweiten Klasse wurde dann plötzlich ihre Mähne blond und ihr Outfit ein wenig fröhlicher.Heute können wir Steini zwar wieder mit dunklem Kopfschmuck bewundern, der hellere Kleidungsstil ist allerdings geblieben. Die Schule hat Andrea, wie sie selbst sagt, von der strikten Nicht- beinahe zur Kettenraucherin gemacht. Da wir aber keinen Raucherhof mehr haben, muss sie jetzt zusammen mit anderen „Zigarettenfans“ auf der kleinen Brücke vor der Schule ihre Sucht befriedigen. – Früher nur in den längeren Pausen und nun schon fast nach jeder Stunde. 

Bleib so wie du bist und erheitere unseren Schulalltag weiterhin mit deinen unvergesslichen Erlebnissen deines chaotischen Lebens.

geschrieben von Angelika

Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Judy

Ja, ja wie soll man unsere Judith wohl am besten beschreiben!?Da ich die quirlige Vorzeigeschülerin schon seit dem Kindergarten kenne, weiß ich mittlerweile sehr gut über unsere leistungsstarke, intelligente, beliebte und vor allem erfolgreiche Judith bescheid. Eines steht jedenfalls fest: Mit ihr ist jeder Tag ein neues Erlebnis…Die Woche beginnt Judith stets mit einem gut gelaunten: “Morgen!“, dann wird die Zeitung auf den Tisch geschmettert und sie beginnt konzentriert die News des Tages zu studieren. Wenn man sie dabei unterbricht und fragt was sie denn am Wochenende gemacht habe, wird das jedes Mal mit einem breiten, viel sagenden Grinsen kommentiert. Meistens bedeutet dieser Gesichtsausdruck, dass sie wieder einmal zwei durchzechte Nächte hinter sich und somit wahnsinnig viel „Neues“ zu erzählen hatte. (Meist hatte sie, auch denen die es nicht wissen wollten, schon mehrere Male am Telefon oder über Szene1 von ihren weltbewegenden Erfahrungen berichtet J ) Wenn es ihr dann doch einmal genügt und man sie zu Hause besucht kann man sich sicher sein, sie beim Telefonieren, Schlafen oder Lernen zu überraschen. (Jaja, trotz ihrer Alkoholexzesse in unserer berühmten 5er-Runde à Tamara, Andrea M., Karin B. und ich, ist sie immer noch sehr intelligent geblieben!!)Sobald eine Tratscherei über die Geschehnisse des letzten Wochenendes vorüber ist, folgt schon die Jul’sche Frage: „Is am Wochnend irgendwo wos bsundas? Is a Festl? Oda wos dadsn ihr?“Die Stunden mit ihr vergehen schnell und schon ist Jausenpause. Judith beginnt nun mit der schwierigsten Aufgabe des Tages – dem Joghurt essen. Dieses wird jeden Morgen von ihrer fleißigen Frau Mutter sorgfältig vorbereitet. Wenn Judith loslegt beginnt für manche von uns der Höhepunkt des Tages. Eigentlich hätten wir Mitschülerinnen anfangen sollen, ein “Babybatterl“ in die Schule mitzunehmen, denn man kann sich sicher sein nach jeder Pause mindestens einen Joghurt-Fleck auf ihrem T-Shirt vorzufinden.Doch das ist nicht alles… Ihr absolut unübertreffliches Merkmal ist ein anderes, nämlich der Ausruf: „HÄHH??“ Egal wann, wie oft, oder wer ihren Namen ruft, sie hört es nur selten. Aber wenn sie es mitbekommt, bekommt man ihr einzigartiges, verwirrt klingendes „HÄHH??“ zu hören.

Alles in allem ist unsere Judith eine einzigartige, wahnsinnig charakterstarke Persönlichkeit, die immer einen passenden Spruch auf Lager hat.

geschrieben von Sandra

Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Katie

>Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft – keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.<                                                                Epikur von Samos Soweit ich weiß, kann sich keine von uns (Katrin und ich) daran erinnern, wie wir Freundinnen wurden. Vielleicht, weil wir die gleichen Sachen mögen, Katrin steht auf Bücher und Filme, sie borgt sich meine DVDs oft monatelang aus und meistens lästert sie dann über die Filme (auch ein kleines Hobby von ihr). Wenn jemand sagen würde: „Beschreibe Katrin in ein paar Worten!“, so würde ich wohl antworten: herrisch, besserwisserisch, bestimmend und kritisch! …… Aber halt, das waren nur ihre schlechten Eigenschaften, die ja auch genannt werden müssen (sorry Katie), wenn ich alle ihre guten Eigenschaften aufzählen würde, wäre kein Platz mehr für andere Geschichten in dieser Zeitung! Denn an dieser Stelle sollte ich bemerken, wie intelligent, hübsch und talentiert meine Freundin Katie (so darf sie übrigens NUR ich nennen!) ist.Als Klassensprecherin hat sie 2006 unsere Reise nach Budapest geplant und organisiert, und nun versucht sie gemeinsam mit dem Ballkommitee einen wundervollen Maturaball zu veranstalten, nebenbei arbeitet sie noch in einem Gasthaus und lernt für die Schule.  Katrin ist ein Serienjunkie (One Tree Hill roxxx), nach Süßigkeiten süchtig (allerdings isst sie auch immer einen Obstsalat in der Mittagspause), Kaffeeliebhaber (in letzter Zeit versucht sie letzteres aufzugeben) und Harry-Potter-Fan (was sie mit Sicherheit abstreiten wird!).Katie gibt nicht viel auf die Meinung anderer, sie sagt, was sie denkt, was nicht immer positiv ist, allerdings „spinnt“ sie auch nie (oder zumindest nicht lange) auf jemanden. Katrin ist ein offener, freundlicher Mensch, die Lehrer haben Respekt vor ihr und unter den Mitschülern ist sie beliebt, was zuweilen zu Nachahmungstaten führt!

Alles in allem ist Katrin ******* ein Einzelkind, das sich in Kochhosen sexy findet, sich auf Flohmärkten einkleidet und Angst vorm Einparken hat.

geschrieben von Babsi

Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Andi Q

Jeden Morgen um 7:30 Uhr (wenn der Bus keine Verspätung hatte) betritt Andi die Klasse. Meistens gut gelaunt und mit einem Lächeln im Gesicht. Dann zieht sie sich ihre Jacke aus, informiert sich, ob wir eine HÜ hatten, wenn nicht, dann packt sie ihren Kalender mit der Klassenliste aus und es folgt ihr Lieblingssatz: „Hod wer a Göd für mi?“ So manche von uns konnte diesen Satz nicht mehr hören. Andi war und ist die beste Klassenkassiererin aller Zeiten. Sie hatte es nicht leicht mit Nachzüglern wie Karin B., Conny und mir. Meistens standen die Ausstehenden auf der Tafel und sie ließ zusätzlich noch einen kleinen Erinnerungszettel mit den gleichen Namen durch die Bänke geben. Erst als sie alle informiert hatte, konnte sie sich in Ruhe dem Unterricht widmen.Eine ihrer Macken ist, dass das Wort „aufzeigen“ für sie ein Fremdwort ist. Ich weiß auch nicht wieso, wahrscheinlich will sie ihren Bizeps & Trizeps nicht überanstrengen. Wenn man sich Andis Figur anschaut, würde man kaum glauben, dass Essen eines ihrer Hobbys und Schokolade für sie essentiell ist. Manchmal hatten wir in Kochen überschüssige Portionen und wir wussten sofort, an wen wir uns zu wenden hatten. Andi war immer die geeignete Person dafür, so mussten wir die gute Mahlzeit nie in der Biotonne entsorgen.Was mich an meiner tollen Sitznachbarin so besonders fasziniert, ist ihre Natürlichkeit und ihr selbstbewusstes Auftreten. Sie stand uns immer mit Rat und Tat zur Seite und half, wo sie nur konnte (sprich: Mathe). Eines weiß ich mit Sicherheit und zwar, dass es unmöglich ist von ihr abzuschreiben oder sich ihren Aufsatz durchzulesen – ihre Schrift ist nicht zu entziffern. Doch sie behauptet, dass es am Kugelschreiber liegt und nicht an ihr und sie versuchte auch mich davon zu überzeugen und fragte manchmal: „He schau, findst ned ah, dass i mit Bleistift vü schena schreib?“… Ja, es sollte erlaubt sein, einen Aufsatz mit Bleistift zu schreiben, denn mit Bleistift schreibt sie wirklich schöner.Ich verstehe mich mit Andi sehr gut. Es gibt auch Tage, an denen sie sehr genervt, leicht reizbar und schlecht drauf ist. An solchen Tagen vermeide ich heftige Diskussionen, weil ich weiß, dass ich sowieso keine Chance gegen sie habe. Das größte Mitleid für sie empfand ich an jenen Tagen, an denen wir eine Wiederholung oder Schularbeit zurückbekamen und ihre Note und gelieferte Leistung nicht der aufgeopferten Lernzeit entsprach. Doch glücklicherweise kam dies nicht oft vor. 

Ich bin froh, dass ich so eine starke Persönlichkeit kennen gelernt habe und in der 4. Klasse neben ihr saß. Wenn ich Andi mit 3 Wörtern beschreiben müsste, dann wären dies:             !!! selbstbewusst – intelligent – ehrgeizig !!!

geschrieben von Vera

Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Andi M

Ein Schultag ohne Andi (lieber wäre ihr zwar Andrea, aber ich darf sicher bei Andi bleiben *g*) scheint fast undenkbar und wäre nicht mal ansatzweise so lustig wie mit ihr. Ihre ersten Worte am Montagmorgen lauten fast immer: „Ma, jetzt muas i eich wos erzöhn!“ – gefolgt von „Ma, was hamma denn aufghobt?“Auch wenn es ihr regelmäßig an langen Schultagen den Fetzen eindreht und sie sich deswegen manchmal Fragen wie „Sog moi, host du Drogen gnumma?“ anhören muss (ich gestehe, ich bin mit Freude bei jedem Unsinn dabei!), ist sie einfach unersetzbar, wenn es um „heikle“ Themen geht. Sie ist die ungekürte „Miss Dirty Talk“ der Klasse, was aber nicht heißt, dass man mit ihr nicht auch leidenschaftlich über Gott und die Welt diskutieren kann – im Gegenteil. So manche Verzweifelte der Klasse holt sich gerne Rat bei ihr, wenn es um liebestechnische Problemchen geht.Sie verfügt über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, ist aber auch bei jedem Blödsinn sofort Feuer und Flamme.Die Mittagspause ist ein Pflichttermin für sie: Der offizielle Aufruf zur Schnäppchenjagd in der Welser City – oder genauer gesagt, bei New Yorker, H&M, Vero Moda, Orsay und Tally Weijl. Als Modefanatikerin kann sie selten zu einem Trend „Nein“ sagen, da sie kleidungstechnisch immer auf dem neuesten Stand ist.Sie hat auch eine künstlerische Ader, die sie hauptsächlich in ihrem Biologie-Heft auslebt (passend zum Thema ist es voll mit mehr oder weniger nackten Männern).Ihre Kaffeesucht nimmt vor allem an den langen Nachmittagen ungeahnte Ausmaße an.Auch wenn sie mit Französisch etwas auf dem Kriegsfuß steht (aber bitte, welcher unserer Franzosen tut das denn nicht ;) ), legt Andi einen unglaublichen Ehrgeiz und schwer nachvollziehbare Ausdauer an den Tag, wenn es darum geht, Lernstoff nachzuholen oder aufzuarbeiten.Mit direkten Fragen („Frau Professor, wann haben Sie denn Ihren ersten Kuss gehabt?“) hat Andi genauso wenig ein Problem wie mit direkten Antworten (keine näheren Details an dieser Stelle – was ich auf langen Busfahrten so alles erfahren habe, bleibt mein Geheimnis … *g*) 

Andrea, Andi, Vermessungstechnikerin, Schnucki – bitte, bleib so offen, hilfsbereit und einfach unbeschreiblich wie du bist!

geschrieben von Tami

Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Nici

Nici ist eine gebürtige Welserin. Ihre Wurzeln liegen jedoch in Polen. Sie ist eine echte Träumerin. Nicht selten sagt Frau Peterstorfer: „Nici, schlofst du scho wieda?“. Eines ihrer größten Hobbys während der Schulzeit ist das Bekritzeln ihres Schulkalenders, aber auch das von PBUR-Zetteln ;) . Ihr Tisch ist immer voller kesser Sprüche und Zeichnungen. Bekannt ist unsere Nici für ihre oft wechselnde Haarfarbe. Mal blond, mal orange, mal pink, mal rot. Wie es ihr eben gerade gefällt! Ihr Traumjob ist Fotografin. Sie fotografiert für ihr Leben gerne. Deshalb hat es sie umso mehr gefreut, als in der 3. Klasse Photoshop unser großes Kapitel in Office Management war. Da konnte sie ihrer Kreativität mal so richtig freien Lauf lassen.  Ein weiteres Hobby von Nicole ist das Essen. Wie oft hört man von ihr: „Ma he, i bin so fett. Am Montog start i a Diät.“ Und schon in der nächsten Mittagspause sieht man sie wieder mit Pommes und einem Schokoriegel in der Hand. Diäten oder Ähnliches hat Nici allerdings sowieso nicht nötig! Unsere Nici ist auch eine kleine Streberin. Sie ärgert sich nämlich schon ungeheuer, wenn sie mal einen 3er bekommt. Vor allem in Italienisch und in INKW – in diesen Fächern muss einfach ein 2er her!  Nicis große Liebe ist Burgi aus der HTL. Schon in der 2. Klasse waren sie ein Jahr zusammen, doch dann ging die Beziehung in die Brüche. In der 4. Klasse bekam ihre Liebe jedoch eine 2. Chance.  Abschließend kann man sagen, dass unsere Nici immer da war, wenn man sie brauchte und auch bei Veranstaltungen wie dem Schulfest fleißig mitgewirkt hat.  

Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft und bleib so wie du bist!

geschrieben von Anna

Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Sandra

Die oft wegen ihrer unschlagbaren Wespentaille mit neidischen Blicken beäugte Vorzeige-Perfektionistin der Vb hat mir ganze 5 Jahre des oft qualvollen Schulalltages wenigstens ein bisschen versüßt. Sandra fiel weniger durch lautes und provokantes Verhalten während des Unterrichts auf (das sparte sie sich für unsere Freizeit J), sondern war dort immer eher ruhig und nachdenklich und widmete sich oftmals ihrer kleinen Sucht dem SMS-Schreiben. Ob vor, während oder nach der Stunde, man konnte sich stets sicher sein, ihr geliebtes Kommunikationsgerät entweder in ihren flinken Händchen oder in ihrer Federschachtel vorzufinden.Worin meine werte Sitznachbarin allerdings hervorragende Talente besaß, war zum Beispiel die Kunst, mir spannende Geschichten vom vergangenen Wochenende zu erzählen und es dann so aussehen zu lassen, als hätte ich schon wieder getratscht. Auch nach kreativen Kritzeleien mit Bleistift, Füller oder auch Plakatstift auf meinem Tisch oder sogar auf meinem geliebten Haupthaar, zog sie sich immer mit einem unschuldigen Grinsen aus der Affäre. Unsere Vorzeige-Blondine liebte, wie gesagt, immer schon die Genauigkeit und davon konnte man sich auch stets an ihrem Sitzplatz oder ihrem Kastenfach überzeugen, denn dort herrschte zu jeder Zeit im Schuljahr eine, für Normalsterbliche, wundersame Ordnung.Während sich Sandra über zwei abstehende Härchen am Kopf oder eine Falte in der Hose grün und blau ärgern konnte, schüttelte ich darüber nur den Kopf. Genau so ging es ihr, wenn sie zufällig wieder einmal einen Blick in meine Schultasche warf, die von purem Chaos beherrscht war.Nach langen, gemeinsam durchzechten Wochenenden erkannte man oftmals auch an Sandras kleinen Äugelchen, was uns fehlte, nämlich 10-15 Stunden Schlaf. Doch auch dieses Problem löste sie geschickt durch ein paar unauffällige Schlafeinheiten während der spannenden Schulfilme in diversen Stunden. Alles in allem kann man sagen: Sandra und ich gaben stets eine spannende Mischung ab, zogen uns immer wegen unserer Macken auf und hatten dabei einfach immer ‚a Riesen-Gaudi’!

Danke für fünf Jahre Vorbildwirkung, Sandra. Leider, leider hat auch deine Erziehung bei mir versagt ;)

geschrieben von Karin B.

Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Conny

Mit zwei Dosen Red Bull und einer Tafel Alpenmilchschokolade in den stressigen Schulalltag starten – das ist Andreas Methode, den Tag zu überstehen. Sie ist aufgeweckt, fröhlich, hilfsbereit, humorvoll, zu jedem Blödsinn bereit und unter anderem meine liebe Sitznachbarin. Conny (= ihr Spitzname) ist 1,73 m groß, schlank, hübsch, modisch gekleidet und hat eine faszinierende Ausstrahlung.  Ihre Hobbies sind Musik hören (vor allem HipHop), Auto fahren, Leistungsturnen, Schlafen, Fernsehen, Fortfahren und Cocktails trinken. Conny liebt es, chinesisch Essen zu gehen, nachts mit dem Zug zu fahren, Ferien zu haben und während der Unterrichtsstunden SMS zu schreiben – übrigens bin ich ihr „SMS-Spender“, da ich 1000 SMS frei habe. Was sie über alles hasst, sind pubertierende Burschen, Regenwetter, Geschichte und Psychologie an einem Dienstagnachmittag und Shrimps, da sie ihrer Meinung nach aussehen wie „Maden“ ^^. Nervige Lehrer/innen und Standardsprüche einiger Schulkolleginnen kann sie ebenfalls nicht ausstehen wie zum Beispiel Jennys Lieblingsspruch: „Jetzt pass amoi auf“ …, da könnte Conny wahnsinnig werden ;-) .  

Andrea ist eine Plaudertante, sie redet ununterbrochen, fragt ziemlich viel, verhandelt mit den Lehrern um Noten und diskutiert gerne mit Herrn Prof. ********. Es folgen öfter Kommentare wie: „Geh Herr Professor… Bitte benoten’S milde“. Die Krönung war, als sie dies von sich gab: „Jo Herr Professor, Sie san sooo erotisch!!“ J Dies macht unsere Conny aus, ohne ihre Aussagen und Zitate wäre die Schule extrem langweilig. Tag für Tag bringt sie jeden mit ihrer witzigen Art zum Lachen, motiviert und baut einen auf, wenn es ihm nicht gut geht und ist einfach für einen da. Weiters möchte ich erwähnen, dass sie ab und zu aggressiv, vor Schularbeiten und Tests sehr nervös und einfach die „klane Suderin“ der Klasse ist. Dennoch will ich folgendes loswerden: „CONNY, wir lieben DICH!!! Wir sind froh, dich kennen gelernt zu haben!!“

geschrieben von Berrie

Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Vera

Ja, ja, die Vera. Immer nett, hilfsbereit und ehrlich, fast immer gut gelaunt (außer vor Mathe-Wiederholungen) und ständig aufmunternde Worte auf den Lippen, trägt sie zum guten Klima unserer Klasse Einiges bei. Nur ihre kleinen Konflikte mit unseren verfrorenen Mäuschen stören diese Harmonie.  Denn mindestens einmal täglich tönt ihr lautstarker Wunsch durch die Klasse: „Kann bitte wer de Fenster aufmochn?!“ oder: „Dua bitte de Rouladen oba!“ Vera gewinnt meist und das Fenster wird geöffnet, oder eben die Rollläden werden heruntergekurbelt. Oft muss sie sich zu diesem Zweck aber selbst aus ihrem Sessel erheben, was sie aber nicht weiter stören dürfte, im Gegenteil. Immerhin trainiert sie doch mit Cindy Crawford.  In Turnen zeigt Vera nicht nur beim Sport großes Engagement, sondern auch wenn sie allen wieder einmal erklärt, warum sie als Schiedsrichter ihrer eigenen Mannschaft einen Punkt zuspricht, anstatt den Gegnern.Wir Mitschüler hingegen müssen sie vor jeder Turnstunde erneut erinnern, sich nicht zu viel zu bewegen, um uns am nächsten Tag die Jammerhymnen vom schrecklichen Muskelkater zu ersparen. Abgesehen davon ist Vera jedoch ein Mensch, der sich selten beschwert. Selbiges erwartet sie auch von ihren Kolleginnen in der Kochgruppe, wenn beispielsweise die Suppe hoffnungslos versalzen ist oder die Naturschnitzel in Zusammenarbeit mit mir wie „Schuhsohle“ schmecken. Ist auch kein Weltuntergang, denn unsere Kochlehrerin, Frau Prof. Rehbrunner ist ja eh auf Kur! Ihre einzigen Gründe, die sie abgesehen von wirklich schlimmen Krankheiten von der Schule fernhalten können, sind richtige Notfälle, wie Zahnarzttermine, früheres Verlassen des Unterrichts um ihre Schwester vom Kindergarten abzuholen oder eben Besprechungen des Schulfestkommitees.

Zusammenfassend könnte man schon sagen, dass unsere Klasse ohne Vera sicherlich weniger Zusammenhalt hätte. Ihre witzigen Kommentare, die meist aber durchaus zum Thema passen, ihre Vorträge über „Schönes Gemüse“ sowie der Geruch von frischen Orangen in der großen Pause würden eine unauffüllbare Lücke hinterlassen. Vera, du bist super!

geschrieben von Andi Q.

Verfasst von: mellyora | November 28, 2007

Heike

Leider fand Heike erst in der dritten Klasse Zuflucht bei uns – aufgrund einer Klassenaufteilung. Am Anfang etwas skeptisch und schüchtern uns gegenüber, entwickelte sich Heike zu einer quirligen Gute-Laune-Maus und aufgrund ihrer Ehrlichkeit und freundlichen Art zum Kummerkasten unserer Klasse. J In der 4. Klasse nun endlich hatte ich das Vergnügen, Heike als Sitznachbarin zu haben. *g*Typisch für Heike ist, dass sie fast jeden Tag um ein paar Minuten zu spät kommt, da die zierliche nur 1,60 „kleine“ Heike ja den weiten Weg vom Bahnhof bis zu unserer Schule zu Fuß laufen muss. Kaum angekommen, setzt sie sich gemütlich auf ihren Platz und die erste Standardfrage lautet immer: “Host du gestan nu vü glernt ? – I nämli net … ma, i hoff, der prüft heit net.“  Diese Frage wiederholt Heike äußerst gern – fast vor jeder Stunde. Pünktlich um halb 11 im Klassenraum: Heike packt die von ihrer Mum selbstgemachte Jause aus – aber das mit einem Blick, der töten könnte („ Ma na, i wü doch so an Schinken gar net!“). Die Mittagspausen verbringt Heike, die ungewollte Streberin, natürlich im Klassenzimmer – entweder macht sie noch die fehlenden Russisch-Aufgaben oder schreibt fehlende Hausübungen nach. Weitere mindenstens 20 mal gestellten Fragen von Heike: „Wos hot er gsogt ? Wo sama denn? Was hastn des? I kanns net lesen  …!“ Ja, ich hab’s ihr schon so oft gesagt: „Heike, verwende doch deine Brille und geh zum Ohrenarzt.“ *fg* Am Nachmittag ist Heike echt schon total fertig und sie erinnert mich fast alle 10 Minuten daran, sie aufzuwecken, für den Fall, dass sie gleich wegpennt! Den Tiefpunkt erreicht sie jeden Dienstagnachmittag: eine Doppelstunde GUK und PUP steht an. J Am Abend ist Heike froh, den stressigen Schulalltag geschafft zu haben und macht sich flott auf den Nachhauseweg. Privat ist Heike ganz anders – die Schüchternheit und die Ruhe sind wie weggezaubert. Mit Heike fort zu gehen bedeutet: auf die Tanzfläche – auch wenn sich dort sonst noch gar niemand befindet. J Heike entpuppt sich als ausdauernde Tanzmaus – 6 Stunden durchzutanzen ist für sie ein Klacks. In den Winter- und Semesterferien findet man Heike meist nur in Tirol auf den Skipisten. Sie ist ein totaler Ski-Fan und die Einzige in unserer Klasse, die sich auf die ersten Schneeflocken freut. Ebenso ist Heike total in Tiere vernarrt. Zuhause hegt und pflegt sie mehr als 10 Tiere … von Hasen bis Meerschweinchen ist alles dabei.  Tja, das ist unsere liebenswerte Heike. J Ein Mädel das man gern haben muss. *g*

Ich bin froh, dich kennen gelernt zu haben und neben dir sitzen zu dürfen!

geschrieben von Jenny

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